Rund 100 politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis Cham folgten in diesen Tagen der Einladung des CSU-Landtagsabgeordneten Dr. Gerhard Hopp zu einer Informationsfahrt in den Bayerischen Landtag. Neben der Reservistenkameradschaft Waldmünchen um ihren Vorsitzenden Johann Schmidt, dem Seniorenbeirat Arnold Lindner, dem Stammtisches Ast um Johann Beer konnte Dr. Hopp viele ehrenamtlich engagierte und politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger im Maximilianeum, dem Sitz des Bayerischen Parlaments, begrüßen. „Das große Interesse freut mich sehr“, machte der Abgeordnete deutlich. Nach einer Filmvorführung zur Arbeit des Landtags und einer ausführlichen Führung durch das Gebäude mit all seinen Facetten, seiner reichhaltigen Geschichte und den unterschiedliche Räumen kam es im Plenarsaal – der „Herzkammer der bayerischen Demokratie“ – zu einem intensiven Austausch. Die Teilnehmer diskutierten mit dem Abgeordneten über ein breites Spektrum aktueller Themen: von der angespannten weltweiten Sicherheitslage über Fragen der Senioren-, Pflege- und Rentenpolitik bis hin zu notwendigen Infrastrukturmaßnahmen bei Schiene, Straße und Internet. Auch das EU‑Schulfruchtprogramm fand Erwähnung.
Besonders engagiert diskutierte die Gruppe über Möglichkeiten des Bürokratieabbaus. Dr. Hopp erläuterte dabei das derzeit im Landtag behandelte „Einfach‑mal‑machen‑Gesetz“. „Das Gesetz soll Kommunen ermöglichen, von landesrechtlichen Vorschriften abzuweichen und so innovative, bürgerfreundliche Verwaltungsansätze zu erproben,“ betonte der Abgeordnete.
Mit den Vertretern der Reservistenkameradschaft Waldmünchen sprach Dr. Hopp zudem über die Stärkung der inneren und äußeren Sicherheit. „Als CSU setzen wir uns in Bayern und im Bund für eine verlässliche Personal- und Mittelausstattung von Bundeswehr und Polizei ein“, betonte der Abgeordnete, der den Kontakt zur Bundeswehr vor Ort eng pflegt.
Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs war der Doppelhaushalt 2026/2027. „Bayern bleibt schuldenfrei – das unterscheidet uns von vielen anderen Bundesländern“, erklärte Dr. Hopp. Mit einem Haushaltsvolumen von 168,1 Milliarden Euro und Rekordinvestitionen in Bildung, Forschung und Hightech setze der Freistaat klare Prioritäten. Mehr als ein Drittel des Budgets fließe in diese Zukunftsbereiche. Gleichzeitig gelte es angesichts rückläufiger Steuereinnahmen, die staatlichen Aufgaben stärker zu fokussieren. Besonders erfreut zeigte sich Dr. Hopp, dass er im Rahmen der Fraktionsinitiativen erneut konkrete Impulse für den Landkreis Cham setzen konnte – etwa in den Bereichen Infrastruktur, ländlicher Raum, Kultur, Bildung, Sicherheit und grenzüberschreitende Zusammenarbeit.
Ein besonderes Highlight der Fahrt war für viele Teilnehmende der Besuch der Bayerischen Staatskanzlei, dem Amtssitz von Ministerpräsident Dr. Markus Söder. Nach zahlreichen Eindrücken aus dem politischen Alltag zwischen Stimmkreis, Landtag und Ausschüssen traten die Besucherinnen und Besucher am Abend die Heimreise an. Alle Beteiligten zeigten sich sehr zufrieden und dankten Dr. Hopp für die ausgezeichnet organisierte und informative Fahrt.
