Geschlossen, entschlossen und zuversichtlich: Nach den starken Ergebnissen bei der Kommunalwahl richtet sich der Blick der CSU im Landkreis nun auf die entscheidende Etappe – die Stichwahl um das Landratsamt am 22. März. CSU-Kandidat Michael Multerer konnte im ersten Wahlgang 44,6 Prozent der Stimmen auf sich vereinen und damit einen deutlichen Vorsprung vor seinem Mitbewerber Christian Schindler erzielen. Nun gelte es, diese Führung ins Ziel zu bringen – so lautete der einhellige Tenor bei der Sitzung der CSU-Kreisvorstandschaft.
Dass zahlreiche frisch gewählte Bürgermeister und Kreisräte ins Gasthaus Wagner in Kothmaißling gekommen waren, wertete CSU-Kreisvorsitzender Gerhard Hopp als starkes Signal der Geschlossenheit. In seiner Wahlrückschau zog er insgesamt ein positives Fazit der Kommunalwahl: Die CSU habe im Landkreis 21 Bürgermeisterämter gewonnen, sei in den Gemeinderäten weiterhin stark vertreten und habe über die CSU-Liste sowie vier nahestehende Listen 29 der 60 Sitze im Kreistag errungen.
Auch das Abschneiden Multerers bei der Landratswahl bezeichnete Hopp als „große Bestätigung des Vertrauens in ihn“. Dem Kandidaten sei es gelungen, mit einem sachlichen und themenorientierten Wahlkampf viele Menschen zu erreichen. Zugleich grenzte sich der CSU-Kreisvorsitzende deutlich von populistischen Parolen ab. Die CSU setze stattdessen auf Ehrlichkeit, Heimatverbundenheit und eine zukunftsfähige Politik – Werte, die von den Bürgern nun honoriert worden seien. Mit einem Plus von 13 Prozent geht Multerer nun in die Stichwahl, was bereits ein deutliches Signal ist. Hopp zog dabei einen sportlichen Vergleich: Seit September habe der Kandidat mit unglaublichem Fleiß mehr als 350 Termine absolviert und damit einen regelrechten politischen Marathon hinter sich gebracht.
Jetzt gehe es darum, auch die letzten Meter entschlossen ins Ziel zu laufen. Die gesamte CSU werde ihn dabei über alle Ebenen hinweg unterstützen. Auch die regionale Wirtschaft und das Ehrenamt stünden hinter Multerer, der durch seine 18-jährige Erfahrung als Bürgermeister von Arnschwang bestens vorbereitet sei. Wortmeldungen von Teilnehmern aus dem gesamten Landkreis bestätigten Hopp darin, dass Multerer bei seinen zahlreichen Besuchen viele positive Eindrücke hinterlassen habe. Die Menschen setzen auf ihn.
Der Landratskandidat selbst zeigte sich dankbar für die breite Unterstützung und die vielen Begegnungen der vergangenen Monate. Gleichzeitig machte er deutlich, dass mit der Stichwahl die Karten neu gemischt würden. „Die Uhren stehen wieder auf Null“, sagte er und bat die Wähler erneut um ihr Vertrauen. Er traue sich das Amt des Landrats zu, weil er als langjähriger Bürgermeister und Kreisrat wisse, welche Themen den Landkreis künftig prägen werden: Energie, Demografie, Fachkräftemangel, Ehrenamt, Infrastruktur und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit. Erfolgreiche Politik brauche aus seiner Sicht Mut, Gestaltungswillen und konkrete Ideen – keine leeren Phrasen. Rückendeckung erhielt der Kandidat auch von Bayerns Finanz- und Heimatminister Albert Füracker. Nach der langen Finanzministerkonferenz in Berlin war er trotzdem noch nach Cham gekommen, um „echte Wahlkampfluft zu schnuppern“ und Multerer seine Unterstützung auszusprechen. I
n diesem Zusammenhang besuchte er zuvor auch Multerers Heimatgemeinde Arnschwang. Sein Resümee fiel deutlich aus: Die Entwicklung der vergangenen Jahre sei beeindruckend, die Finanzlage der Kommune geradezu sensationell. Das sei dem Engagement Multerers ebenso zu verdanken wie den fleißigen Bürgern und Unternehmen vor Ort. Füracker bezeichnete den CSU-Kandidaten daher als „einen super Typ, der weiß, was er macht“. Auch der Landkreis habe sich dank kluger Entscheidungen der CSU-Landräte in den vergangenen Jahrzehnten vom „Armenhaus Deutschlands“ zu einer Vorzeigeregion entwickelt. Diese Erfolge gelte es zu bewahren.
Landrat Franz Löffler erinnerte daran, dass Stichwahlen heute keine Seltenheit mehr seien, da die politische Landschaft vielfältiger geworden sei. Zugleich betonte er die große Bedeutung einer Landratswahl. Die geopolitische Lage und ihre wirtschaftlichen Folgen würden früher oder später auch die Kommunen erreichen. Umso wichtiger sei es, die Herausforderungen mit Verantwortung und Entschlossenheit anzugehen.
Multerer bringe dafür das nötige Rüstzeug mit. Er sei kompetent, zuverlässig und mache keine falschen Versprechen, die letztlich nicht zu halten seien. Das habe er in politischer Verantwortung über viele Jahre erfolgreich bewiesen. Zum Abschluss rief Hopp die Parteifreunde dazu auf, in den kommenden Tagen noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren: „Michael Multerer hat in den vergangenen Monaten mit großem Einsatz gezeigt, dass er dieses Amt will. Jetzt liegt es an uns allen, die Bürger noch einmal zu erreichen und sie zur Wahl zu motivieren – damit wir gemeinsam den letzten Schritt gehen.“
